Ihr seid gefordert!
Dass ein Festival, zu dem im Schnitt 150.000 Besucher strömen, eine Menge Müll produziert, ist klar. 2007 fielen 40t Müll an, 2008 ca. 30t Müll, 2009 wurden ca. 34t Müll vom Gelände transportiert, knapp die Hälfte davon wurde per Hand von der Wiese gesammelt. Teilt man die Müllmenge durch die Besucherzahlen, wird deutlich, dass 2008 trotz der Reduzierung des Gesamtmülls, der Abfall pro Besucher anstieg. 2009 konnte der „Müll pro Kopf“ aber wieder gesenkt werden. Um den Trend fortzusetzen, bitten wir euch, auf mitgebrachte Speisen und Getränke zu verzichten, da sie euch an den Eingängen ohnehin abgenommen werden und im Müll landen. Auf dem Gelände stehen Tonnen, Container und die dreieckigen „Guidosilos“ für den anfallenden Müll bereit. An unserem Green Rocks Infostand auf dem Festivalgelände werden wir einen der abgebildeten Plexiglas-Quader mit 1m³ Fassungsvermögen aufstellen, um die anfallenden Müllmengen zu veranschaulichen. Dort sollt ihr gegen ein kleines Dankeschön schätzen, wie viele solcher „Müllwürfel“ man mit dem angefallenen Festivalmüll füllen könnte.

RhEINKULTUR lädt zum umweltfreundlichen Feiern ein
...und MADSEN freut sich auf’s „grüne“ Woodstock
Unter freiem Himmel der Lieblingsband lauschen und feiern – gerade in den Sommermonaten erfreuen sich Festivals großer Beliebtheit. Besucher, Sänger und Crew hinterlassen jedoch ihre Spuren: CO2-Emissionen durch den Transport des Equipments und den Stromverbrauch sowie Tonnen von Abfällen sind ungeliebte Begleiterscheinungen. Dass Klimaschutz und Konzertspaß kein Widerspruch sein müssen, zeigt seit Jahren das Bonner RhEINKULTUR-Festival. Damit auch künftig viele Generationen abrocken können, engagieren sich die Veranstalter für ein sauberes Festival, das dieses Jahr am 3. Juli stattfindet. Bereits zum zweiten Mal wird das festivaleigene Umweltkonzept „Green Rocks“ um das Klimaschutz-Projekt co2mpense erweitert.
Max Herre, Juliette Lewis und Madsen – auch für die Sänger und Bands, die auf dem RhEINKULTUR-Festival für Stimmung sorgen, spielt die ökologische Durchführung eine wichtige Rolle: „Wir freuen uns ganz besonders auf die RhEINKULTUR. Es ist unser persönliches Woodstock und – dank ‚Green Rocks’ – das umweltfreundlichste Festival, das ich kenne. Lasst uns eine Riesenparty feiern, ohne den Platz voll zu
müllen! Die Natur wird es uns danken und wir können uns mit dem besten Gewissen auf viele weitere Jahre RhEINKULTUR freuen“, sagt Sebastian Madsen, Sänger der Indie-Rock-Band Madsen. Immer mehr deutsche Künstler achten bei der Ausrichtung ihrer Konzerte auf eine umweltfreundliche Ausrichtung. Ob „grüner“ Strom für die Beleuchtung oder Bäume pflanzen, um unvermeidbare CO2-Emissionen auszugleichen: Nena, Juli, Cassandra Steen, Schiller und Farin Urlaub sind nur eine Handvoll der deutschen Musiker, die ihre Konzerte ressourcenschonend ausrichten.
Auch die Liste der „grünen“ Festivals wird immer länger: RhEINKULTUR, Rock für Nature, Melt Festival und das Taubertal Festival sind nur einige. „Es ist eine klare Tendenz in Richtung ‚grüne’ Musikveranstaltungen erkennbar. Insbesondere in Deutschland sind die Veranstalter und Künstler sehr aktiv und setzen verschiedene ökologische Maßnahmen um. Das ist sehr positiv, dennoch kann die Musikbranche noch mehr tun. Außerdem muss das Publikum ebenfalls umdenken und die Bemühungen der Veranstalter und Künstler noch mehr unterstützen“, sagt Christof Huber, Generalsekretär des europäischen Festivalverbands Yourope. Denn auch eine rege Beteiligung der Festivalgänger ist nötig, damit die Umweltkonzepte der Musiker und Veranstalter zum gewünschten Erfolg führen. „Nur wenn viele mitmachen, können wir etwas erreichen. Mitfahrzentralen, Park’n’Ride, Mülltrennung oder unsere GreenCard führen nur zu einem sauberen Fußabdruck des Festivals, wenn die Besucher diese Optionen auch nutzen“, betont RhEINKULTUR-Veranstalter Holger Jan Schmidt.
Dasselbe gilt für die Kompensation der An- und Abreise der Besucher: Gemeinsam mit dem Ökostromanbieter NaturWatt und dem Aufforstungs-Projekt co2mpense bietet der Veranstalter die Möglichkeit, die unvermeidbaren Emissionen unter www.greenrocks.de kostenlos ausgleichen zu lassen. „Jedoch sollte jeder zunächst versuchen, den Kohlendioxid-Ausstoß zu vermeiden. Die Kompensation der Emissionen ist immer erst der zweite, dann aber ein sinnvoller Schritt“, sagt Imke Allendorf, Projektleitern bei NaturWatt.
Für Jacob Bilabel, Initiator der Green Musik Initiative, ist das Bestreben der RhEINKULTUR-Veranstalter wünschenswert. „Das RhEINKULTUR-Festival mit seinen fast 200.000 Besuchern ist schon ein alter Hase, wenn es um innovative Ansätze in Sachen Klimaverträglichkeit geht. Umso mehr freut es mich, dass trotzdem jedes Jahr in Bonn noch mehr schlaue Ideen umgesetzt werden, um die negativen Umweltauswirkungen des Festivals weiter zu reduzieren. Das diesjährige Green Rocks Umweltkonzept zeigt, dass auch bei Veranstaltungen in dieser Größenordnung Klimaschutz und Spaß keine Gegensätze sein müssen.”
Wie viel Kohlendioxid ausgeglichen wird, zeigt sich erst am Ende der Veranstaltung. Im vergangenen Jahr wurden bereits 30,7 Tonnen CO2 durch die Ausrichtung des Festivals und die An- und Abfahrt der Besucher erfasst. Entsprechend dieser Menge forstete NaturWatt ein 1.535 Quadratmeter großes Waldstück zwischen Bremen und Hamburg auf. Durch Photosynthese wird dort innerhalb der kommenden 20 Jahre die entsprechende Menge Treibhausgas der Atmosphäre wieder entzogen. Zudem entsteht neuer Lebensraum für Flora und Fauna. Besucher des Bonner Festivals, die sich auch künftig für die Umwelt engagieren möchten und auf Ökostrom von NaturWatt umsteigen, erhalten ein RhEINKULTUR-Special – bestehend aus einem Green-Rocks- Shirt, einem Green-Rocks-Armband sowie einem 50 Euro Bonus auf die Jahresrechnung.
Künstler zu Green Rocks
Die RhEINKULTUR freut sich sehr über die Anerkennung von Green Rocks seitens der auftretenden Künstler. Das hier sagen die Headliner der Blauen Bühne 2010 zu unserem Umweltprogramm.
Sebastian Madsen sagt: "Wir freuen uns ganz besonders auf die RhEINKULTUR. Es ist unser persönliches Woodstock und - dank "Green Rocks" - das umweltfreundlichste Festival, das ich kenne. Lasst uns eine Riesenparty feiern, ohne den Platz voll zu müllen! Die Natur wird es uns danken und wir können uns mit dem besten Gewissen auf viele weitere Jahre RhEINKULTUR freuen."
Max Herre sagt: "Mein Mikrofon ist bei 'Green Rocks' noch viel lauter!"
Pawel Popolski sagt: "Wir freuen uns auf eine Umweltbewusste Festival aufzutreten! Der Familie Popolski chat sich deshalb entschlossen auf der Rheinkultur nur noch der biologisch angebaute Öko-Wodka auszuschenken, mit der beruhmte 'Vitamin W' - fur Wachstum und Wohlbefinden. Ausserdem wurde Pawels alter Acrylpollunder entsorgt und durch ein Hemd aus echter polnischer Kamelwolle ersetzt!"
Also, helft ihnen und uns, am 03.07. ein grünes, schönes Festival zu erleben!
Umweltschonend zur RhEINKULTUR mit der Green Card
Liebe Freunde der RhEINKULTUR,
wir möchten im Vorfeld der RhEINKULTUR noch einmal an die Green Card erinnern.

Die Green Card gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, bei http://www.bonnticket.de und als Originalkarte in unserem Shop und an folgenden Vorverkaufsstellen für 12,- Euro:
- Bensberg: Intersport Haeger, Schloßstraße 85
- Essen: Kartenzentrale Galeria Kaufhof, Kettwiger Str 1a
- Köln: Konzertkarten Bühler, Gotenring 38
- Duisburg: Konzertkasse Fritz Lange, Beekstrasse 17
- Bonn: RhEINKULTUR-Büro, Gluckstr. 2 • Mr. Music, Maximillianstraße 25 • Theaterkasse im Kaufhof, Remigiusstraße 20
- Düsseldorf: Theaterkasse Heinersdorf, Heinrich-Heine-Allee 24
- Erkelenz: HER-Rurtal Produktion, Neumühle 3
- Eschweiler: HERHotel & Event Reservierung, Markt 16 • Neuss: Platten Schmidt, Theodor-Heuss-Platz 7
- Neuwied: Ticket Store, Langendorfer Str. 146
- Ratingen: Reisebüro Tonnaer, Oberstr. 2
- Remagen: Stadt Remagen, Bachstraße 5
- Rheinbach: First Reisebüro, Hauptstraße 36 • Siegburg: Touristikinformation Siegburg, Europaplatz 3 •
- Wesel: Sport-, Concert-, & Theaterkasse • Kreuzstraße 24
Die Green Card
freiwillig - umweltfreundlich - nachhaltig nett!
- Freie Fahrt mit Bus & Bahn im ganzen VRS-Gebiet (bis Sonntag Morgen)
- Zugangsmöglichkeit zur RhEINKULTUR Lounge (im Rahmen der Kapazitäten)
- Green Rocks Wristband
- Rabatt auf RK T-Shirts
- Separater Zugang zum Haupteingang
RhEINKULTUR Green Team beim Bonn Marathon
Auch an dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei allen elf Läuferinnen und Läufern bedanken, die für die RhEINKULTUR unter dem Motto: "Green Rocks" angetreten sind, bedanken!

Einige ausgewählte Bilder kann man ab heute in der Gallerie betrachten.
Green Card im Verkauf
Mit dem Relaunch von www.green-rocks.com geht auch die Green Card für 2010 in den Verkauf. Dieses Ticket ermöglicht es euch, im gesamten VRS-Gebiet zwischen 8.00 Uhr des Festivaltages und 8.00 Uhr des Folgetages zu reisen und so sicher und möglichst umweltschonend zum Festival und wieder nach Hause zu kommen. Neben der Tatsache, dass ihr damit die Umwelt schont und uns und euch einen Gefallen tut, bekommen Green Card-Besitzer zudem weitere Vergünstigungen, wie z.B. Eintritt in die RhEINKULTUR-Lounge, wo ihr euch vom Trubel des Festivals etwas erholen könnt, Rabatt auf RK-Merchandise und viele weitere Kleinigkeiten. Die Green Card könnt Ihr Euch für 12,- Euro auf verschiedene Art sichern:
- Online bei bonnticket
- Als Originalkarte bei uns im Shop
Die Green Card beinhaltet:
- Freie Fahrt mit Bus & Bahn im ganzen VRS-Gebiet
- Zugangsmöglichkeit zur RhEINKULTUR-Lounge*
- "Green Rocks"-Wristband
- Rabatt auf RhEINKULTUR T-Shirts*
- Backstage Führungen*
- Separater Zugang am Haupteingang
*kein Anspruch / Möglichkeit nur im Rahmen der Kapazitäten
Sauber rocken mit co2mpense – mach mit!
Rheinkultur macht Freude - Jahr für Jahr wieder. Damit noch viele Generationen von Festivalgängern ihren Spaß haben können, engagieren wir uns gemeinsam mit co2mpense für ein sauberes Festival. Das Klimaschutzprojekt des Ökostromanbieters NaturWatt hat es sich zum Ziel gesetzt, CO2-Emissionen zu vermeiden und die Emissionen, die nicht vermieden werden können, durch die Pflanzung von Bäumen auszugleichen. Zusammen haben wir uns größte Mühe gegeben, dass bei der Rheinkultur so wenig Emissionen wie möglich freigesetzt werden und gleichen diejenigen aus, die dennoch entstehen.

Unser gemeinsames Ziel, Rheinkultur zum komplett klimaneutralen Festival zu machen, können wir aber nur erreichen, wenn Ihr mitmacht: Ermittelt mit dem co2mpense-Rechner, wie Ihr am umweltfreundlichsten zur Rheinkultur anreisen könnt, und lasst für die Emissionen, die trotzdem dabei anfallen, kostenlos Wald aufforsten!
Mehr dazu erfahrt ihr HIER
RhEINKULTUR “Green Rocks” Team startet beim Bonn Marathon

Mit großem Stolz vermelden wir erstmals den Start einer Mannschaft (und Frauschaft natürlich auch) beim diesjährigen Bonn Marathon am 25.04.10, der übrigens sein Zehnjähriges feiert.
Wir freuen uns, sowohl mit einer Staffel von vier Personen (die in vier Schichten die 42,195 km zurücklegen) und insgesamt sieben weiteren heldenhaften Startern über die Halbmarathondistanz vertreten zu sein.
Das „Green Rocks Team“ besteht aus Mitarbeitern, Freunden und Sympathisanten unseres kleinen, aber feinen Festivals. Falls Ihr dabei steht, wenn sie vorbeikommen, schreit, was das Zeug hält!
Den Streckenverlauf kann man hier einsehen.
DIE RhEINKULTUR WAR Co²-NEUTRAL
Wir verkünden mit Stolz, dass im Rahmen des co2mpense-Programmes die bei der Festivalproduktion der letzten RhEINKULTUR freigesetzte Menge an Co² durch die Aufforstung von 1.500m² Waldfläche in Norddeutschland von unserem Partner NaturWatt GmbH kompensiert wurde.
Eine Urkunde, die dies bestätigt, steht gleich über den News. Wir können also glücklich vermelden, dass die Produktion der RhEINKULTUR 2009 CO2-neutral war.
Unsere Partnerschaft mit co2mpense ist Teil unseres Umweltprogramms “RhEINKULTUR Green Rocks”.
Die RhEINKULTUR ist damit ein Vorreiter im Bereich Großveranstaltungen und Festivals – das freut uns.
Leider müssen wir aber auch bekanntgeben, dass die Beteiligung seitens der Besucher, denen das Angebot von co2mpense gemacht wurde, kostenlos ihre An-und Abreise kompensieren zu lassen, sehr enttäuschend war.
Wir hoffen, dass sich bei einem ähnlichen Angebot im Rahmen des Relaunches von www.rheinkultur.com Mitte April mehr Besucher unseren Bemühungen anschliessen, ihr eigenes Umweltengagement zeigen und beweisen, dass grün rockt!









